Julius Ruska


Briefe aus Berlin



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18.11.1887 - Seite 7

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Julius an die Eltern



einen windstillen Hof hinaus, dies die Gründe. Wenn
es kälter wird, werde ich allerdings mit dieser Küchen-
wärme nicht mehr ausreichen.

Ein Umstand, den ich zu Anfang nicht kannte,
wird für diesmal meine Rechnung erhöhen, doch
wird sich das in der Schlußrechnung wieder ausgleichen.
Es ist nämlich Usus, die Miete vorauszubezahlen.
Da ich die für Oktober schon bezahlt habe, erhöht
das die Gesamtrechnung nur um 10 M. nämlich

November & Dezembermiethe

40 M

dazu Monatsr. für Oct.

5,25

voraussichtlich für Nov.

10 M

(Kaffee 7,50)

Kost für Dezember 31 * 1,20

37,20

92,45


Dazu noch das Taschengeld. Ich werde also Ende
Februar nur das Reisegeld zu beanspruchen
haben u das für die Monatsrechnung. Wenn
es möglich ist, gehe ich hier schon am 1. März
weg, um zu den Comd. nach Heidelberg zu
gehen; ich möchte natürlich bei dem Schlußfest
zugegen sein u werde danach meine Abreise
einrichten.
Was habt Ihr für Nachrichten von Albert?
Wie weit ist Otto in seinen Lateinstudien?
Wie geht es der Mama mit ihren Augen? Von
Karl Nachricht? Neues aus Bühl ? Ich habe
schon in meinen früheren Briefen einige