Neununddreissigstes Kapitel.

Vor neuen Aufgaben.
Nachdem man in Preussen mit der Erteilung wertvoller Berechtigungen an die Oberrealschulen vorangegangen war, verlangten die grossen Städte in Baden, die die Hauptlasten der Realanstalten zu tragen hatten, ebenfalls die Einführung dieser Schulgattung. Man erwartete, dass die neuen Schulen annähernd die gleichen Rechte erhalten würden. Aber die badische Staatsweisheit sträubte sich dagegen, dem modernen Geist Zugeständnisse zu machen. Während man keine Bedenken trug, das Studium der Mathematik und der Naturwissenschaften und das der neuen Sprachen für künftige Gymnasiallehrer freizugeben, versagte die Regierung den Abiturienten das Recht, als Architekten, Ingenieure oder Forstkandidaten eine Staatsprüfung abzulegen. Die Einschätzung der Berufe war damit eindeutig festgelegt. Nur einem in Latein und Griechisch geschulten jungen Mann durfte man den Bau von Häusern und Maschinen anvertrauen, nur ein Gymnasiast konnte die Bäume in den Himmel wachsen lassen. Zu Schulmeistern waren auch lateinlose Oberrealschüler gut genug.

Die Freunde der neuen Schule liessen sich durch die Sprödigkeit der Regierung nicht abschrecken. Der absurde Zustand, dass preussische Oberrealschulabiturienten im Badener Ländle weitergehende Rechte genossen als die eigenen Landeskinder, konnte nicht ewig dauern. Man umging zunächst die Schwierigkeiten durch Einführung von Lateinkursen, deren erfolgreicher Besuch die Berechtigungen des Realgymnasiums verschaffte. Wer die Vokabeln des Ostermann bis Untertertia beherrschte und ein paar Bücher Cäsar oder Livius und einige Seiten aus Virgil und Ovid gelesen hatte, erhielt das Ergänzungsdiplom. Nun stand dem fröhlichen Studium des Maschinenbaufachs und der Forstwissenschaft nichts mehr im Wege. Welche Zauberkräfte lagen doch nach zweitausend Jahren noch in Cäsars Kriegsberichten verborgen!

Der Direktor hatte schon im Jahre 1894 die Angliederung einer Unterprima beim Stadtrat durchgesetzt. Wenn auch die Oberprima dazu kam, musste eine neue Stelle der Mathematik geschaffen werden, ich konnte also für 1896/97 eine Ernennung zum Professor erwarten. Die Entscheidung kam schneller, als vorauszusehen war. Der älteste Lehrer der Schule, Prof. Gern, erlag am Ende des Jahres 1895 einer Lungenentzündung. Als Philologe hätte er einen Mann vom gleichen Fach als Nachfolger haben müssen. Da die Vermehrung der mathematischen Lehrkräfte aber dringlicher war, wollte Salzer mich als Nachfolger vorschlagen.

Gegen die Umwandlung der Stelle war nichts einzuwenden, aber gegen den Kandidaten erhob sich Widerspruch. Es standen Männer auf, die zu wissen behaupteten, dass ich für das Amt ungeeignet sei, da ich mich doch nur habilitieren wolle. Umsonst erklärte der Direktor vor dem Stadtrat, er kenne mich nun lange genug, um in jeder Hinsicht für mich bürgen zu können. Umsonst wies er die Stadtväter darauf hin, dass kurz vorher an einer anderen Heidelberger Anstalt ein Kandidat eben darum, weil er Privatdozent war, eine Stelle erhalten habe. Aber was hat die Logik mit Personalfragen zu tun? Man brauchte einen Vorwand, um einen auswärtigen Bewerber an die Stelle zu bringen. Um wenigstens den Schein zu wahren, entschied der Oberbürgermeister, dass ich in die Stelle nur einrücken könne, wenn ich auf alle weiteren Lorbeeren verzichtete.

Es war ein erbärmlicher Handel. Ich war empört, als ich von dem Ausgang der Sitzen Bescheid erhielt. Was gingen einen löblichen Stadtrat Möglichkeiten an, die von mir selbst noch gar nicht erwogen waren? Warum sollten Privatdozenten nur am Gymnasium und an der Töchterschule tragbar sein? Wenn ich mich der oberbürgermeisterlichen Entscheidung nicht fügte, war ich die längste Zeit in Heidelberg gewesen; wenn ich mir die Bedingungen gefallen liess, blieb ich wenigstens in der Stadt. Fünfzehn Jahre später, als ich ein freier Mann war und im Karlsruher Ministerium von den Vorgängen bei meiner Wahl erzählte, hiess es, ich hätte mir das nicht gefallen zu lassen brauchen. Jawohl, aber was hätte ein armseliger Lehramtspraktikant in der kritischen Stunde gegen einen Oberbürgermeister ausgerichtet? Er wäre wegen Unbotmässigkeit nach dem äussersten Winkel des Landes verbannt worden.

Meine Ernennung konnte nach einer zweiten Beiratssitzung als gesichert gelten. Altem Brauch gemäss hätte ich nur am 27. Januar die Kaiserrede halten müssen. Aber ich war kein Freund von solchen Reden und bot dem Direktor an, zum Ersatz eine Beilage für das Schulprogramm zu schreiben. Der Vorschlag wurde angenommen und ich beschloss, das Steinkapitel aus Kazwinis Kosmographie zu übersetzen. So vollzog sich mein Abschied vom Orient. Es war mir eine besondere Genugtuung, dass die Stadtkasse die ziemlich hohen Druckkosten bezahlen musste und auf diese Weise Gelegenheit zur Förderung der orientalischen Studien bekam.

Der Direktor sorgte dafür, dass ich keine Langeweile bekam. Es war selbstverständlich, dass ich die Obersekunda, die ich 1896 in Mathematik unterrichtete auch nach Prima weiterführen sollte. Das erforderte gründliche Vorbereitung, nicht nur, weil ich diesen Unterricht zum ersten Mal erteilte, sondern weil ganz neue Gebiete, die ich selbst erst als Student kennen gelernt hatte, jetzt in der Prima schulgerecht zu behandeln waren.

Auch in der Naturkunde stellte der Lehrplan neue Aufgaben. Vor allem aber sollte ich in Oberprima Mineralogie und Geologie übernehmen. Diese Fächer waren zum ersten Mal als selbständige Lehrgegenstände an einer deutschen Schule anerkannt und eingeführt. Die Geologie sollte den von der Schule abgehenden jungen Leuten ein Gesamtbild von der Geschichte der Erde und der organischen Schöpfung geben, wie es der Wissenschaft unserer Zeit entsprach. Für diesen Unterricht konnte man keine Leute brauchen, von denen anzunehmen war, dass sie den Sinn der Aufgabe in sein Gegenteil verkehren würden. Salzer wusste, dass er sich auf mich verlassen konnte, und ich war glücklich, ein neues Arbeitsfeld vor mir zu haben, das mich wohl zeitlebens nicht mehr loslassen würde. Um mich in die neuen biologischen Aufgaben schneller einzuarbeiten, wurden mir zweihundert Mark zur Teilnahme an einem Ferienkurs in Jena zur Verfügung gestellt. Für mineralogische und geologische Studien standen mir die Vorlesungen, Übungen und Exkursionen offen, die an der Universität abgehalten wurden.

Am 22. Juni 96 sollten die ersten beiden Abiturienten mit der schriftlichen Reifeprüfung beginnen. Niemand ahnte, dass Direktor Salzer die Krönung seines Lebenswerks nicht mehr erleben würde. Ein Herzschlag setzte am 18. Juni, ohne dass die geringste Krankheit vorangegangen war, seinem arbeitsreichen Leben ein Ende. Die Bestürzung und Trauer war allgemein. Mir war es, als hätte ich einen zweiten Vater verloren.

Die Frage, wer Salzers Nachfolger werden sollte, war noch nicht entschieden, als ich die Reise nach Jena antrat. Ferienkurse waren damals noch eine ganz neue Sache. Ihre Einrichtung ging in erster Linie von den Botanikern Detmer und Stahl aus, doch konnte man in Jena auch in anderen Fächern praktisch arbeiten lernen. Mir lag besonders daran, nach Erledigung der Kurse Thüringen, Frankenwald und Fichtelgebirge geologisch kennenzulernen. Ich richtete mich also auf längere Wanderungen mit Hammer und Rucksack ein, zu denen ich mich durch das Studium geologischer Karten und Erläuterungen vorbereitete.

Schon bei der Hinfahrt schaltete ich einen Wandertag ein, der mich von Oberhof über den Berberg nach Ilmenau führte. In Ilversgehofen, südlich von Erfurt, besichtigte ich das Salzbergwerk, in Erfurt hielt ich mich einen Tag auf, um mir die Stadt und eine grosse Gärtnerei anzusehen. Jenas herrliche Umgebung bot neben botanischen Ausflügen auch Gelegenheit zu geologischen Beobachtungen, nur musste ich diese ohne kundigen Begleiter unternehmen. An ernsthaftere geologische Studien für die Schule dachte noch niemand; was hätten Chemiker in ihrem Unterricht damit anfangen sollen.

Nach Schluss der Kurse fuhr ich über Rudolstadt das Schwarzatal aufwärts und sah mir die Umgebung von Schwarzburg an. Im Frankenwald war Lehesten mit seinen gewaltigen Schieferbrüchen das wichtigste Ziel. Daran schloss sich eine längere Wanderung durch den westlichen Teil des Fichtelgebirges, von der mir die Orte Stambach, Schamlesberg, Gefrees, die herrliche Umgebung von Wunsiedel, schliesslich das Tal von Berneck in guter Erinnerung geblieben sind. Von Bad Berneck schickte ich meine Handstücke nach Hause, um ungestört unbeschwert von Wissenschaft in Nürnberg noch ein paar schöne Tage zu verleben, und schliesslich stattete ich den Solnhofer Schiefern noch einen Besuch ab. In der naiven Meinung, man könne dort die schönen Weissjurafossilien zu Hunderten von den Halden sammeln, stieg ich überall in den Steinhaufen herum. Schliesslich war ich froh, von den Arbeitern, die auf solche Sonntagsjäger lauern, ein paar guterhaltene Fische und Krebse um gutes Geld kaufen zu können.

Das war der Auftakt für die Arbeit der nun folgenden Jahre. Ich legte mir den Lehrstoff so zurecht, dass ich bis Weihnachten mit der Kristallographie und allgemeiner Mineralogie, bis Ostern mit der speziellen Mineralogie fertig werden konnte, so dass der Sommer für die Geologie freiblieb. Unabhängig vom zufälligen Stand des Unterrichts wollte ich schon vom Spätjahr an geologische Exkursionen veranstalten, um Anschauungen und Begriffe zu erarbeiten, die dem planmässigen Geologiekurs zu gut kommen sollten. Ein Lehrbuch war vorerst nicht in Aussicht genommen, und das war gut so. Kein Unterricht pflegt lebendiger und anregender zu sein, als der, bei dem man sich selbst erst alles zurechtlegen muss. So wurde ich zum dritten Mal Student, nur dass jetzt nicht mehr Bücher und Vorlesungen, sondern Mikroskop und Goniometer, Karten und Exkursionen die Hauptsache waren.

Auf dem Sofa konnte man wirklich kein Geologe werden, auch wenn man die dicksten Lehrbücher durchlas. Das genügte vielleicht für ein Staatsexamen, aber bestimmt nicht für den Schulunterricht. Ich nahm also an den Führungen teil, die Adolf Sauer mit Studenten unternahm, und fing an, geologisch sehen zu lernen. Sauer war damals der leitende Geologe der Landesanstalt. Er führte uns erst nur in eine Kiesgrube draussen vor der Stadt. Ich kannte sie doch vom Botanisieren her - und doch hatte ich so gut wie nichts gesehen. Jetzt lernten wir Neckarkiese und Rheinkiese unterscheiden, jetzt sahen wir den Neckarschuttkegel im Kampf mit wandernden Rheinarmen sich ausbreiten, jetzt wurde mit einem Mal alles lebendig, was vorher nur eine gleichgültige Masse von Schutt gewesen war, aus der die Fuhrleute ihren Bausand holten.

Und wie hier, so gingen uns überall, wohin uns Sauer führte, die Augen auf. Ich will nichts von den Exkursionen in den Odenwald, auf den Katzenbuckel, in das Wieslocher Tertiär sagen - aber da fuhren wir einmal nach Rotenfels, um von dort über die Berge nach Baden-Baden zu wandern und den Thermen einen Besuch abzustatten. Hier kannte ich jeden Fussweg, jeden Gipfel und jedes Tälchen, und doch war es wie eine Offenbarung, als ich nun die vertraute Heimat in einem Prozess von Jahrmillionen Gestalt gewinnen sah. Dann war jene herrliche Pfingstfahrt in den Kaiserstuhl, die ein paar Tage dauerte, vorüber - was ist uns hier nicht alles lebendig geworden.

Mächtiger als je drängte sich jetzt der Wunsch hervor, ein Stück der Alpenwelt kennenzulernen. Das Hochgebirge war mir nun nicht nur von der Botanik, sondern auch von der Geologie her heiss begehrtes Reiseziel. Aber hätte es Sinn gehabt, in einem so grossen, mir fremden Gebiet ins Blaue hinein Wanderungen zu unternehmen? Auch her wusste Freund Schmidle wieder Rat. Er war mit vielen Teilen der Alpen vertraut und wollte gerade jetzt in Tirol Studien über die Alpen der hochgelegenen Bergmoore machen. Er schlug mir vor, ihn in die Stubaier Alpen und Gurgl zu begleiten. Dort könne ich botanisieren und Steine klopfen, einige leichtere Gletschertouren mit ihm machen, und schliesslich über das Ramoljoch und Vent das Ötztal hinabwandern. Am 7. August sollte ich mich in Innsbruck einfinden; was an Ausrüstung nötig war, konnte dort noch beschafft werden.

Um auch die erste Augustwoche noch auszunützen, beschloss ich, ins Kinzigtal zu fahren und von Wolfach aus Exkursionen in das Gneisgebiet des mittleren Schwarzwaldes zu unternehmen. Da flog mir, ausgerechnet zum 7. August, eine Einladung zur Hochzeit von Prof. Max Wolf mit Gisela Merx ins Haus. Sollte ich um dieser Einladung willen alle meine Reispläne über den Haufen werfen? Was hatte ich noch mit den Universitätskreisen zu schaffen? Ich entschuldigte mich mit unabänderlichen Abmachungen, sandte einen Blumenkorb und machte die üblichen Besuche, als das junge Paar sich auf der Sternwarte eingerichtet hatte, und die alten Herrschaften von der Herbstreise zurück waren.

Zwei Jahre darauf unternahm ich wieder eine Alpenfahrt. Auch jetzt war kurz vorher im Hause Merx eine Hochzeit gefeiert worden; aber diesmal war Elisabeth Merx die Braut, und ich der Bräutigam.

Ich kehrte zu den Anfängen meiner geologischen Bemühungen zurück. Den Exkursionen mussten mineralogische und petrographische Studien ergänzend zur Seite treten. Das Praktikum bei Rosenbusch brachte mich mit einem Kreis von fröhlichen jungen Leuten in Verkehr, die zu meistens Geologen werden wollten. Die Begeisterung für die Beobachtungen am Polarisationsmikroskop, der brennende Wunsch, von diesen wunderbaren optischen Erscheinungen meinen Oberprimanern wenigstens eine Ahnung zu vermitteln, liess mich nicht ruhen, bis mir die Anschaffung eines solchen Instrument bewilligt wurde. Da der Ankauf eines neuen Mikroskops für den biologischen Unterricht ohnehin nicht länger verweigert werden konnte, fiel der Preisunterschied nicht so sehr ins Gewicht. Es wurden Mark 600,-- bewilligt und Rosenbusch setzte sich persönlich dafür ein, dass die Firma Leitz ein tadelloses Instrument lieferte. Im Winter 1898/99 konnte ich es zum ersten Mal bei einem systematischen Lehrgang benützen, nachdem wir im Jahr vorher für Biologie und Geologie besondere Räume eingerichtet worden waren. Ich traf mit dem Physiker die Verabredung, dass er die Primaner in der Optik bis zu den grundlegenden Begriffen und Versuchen über Interferenz und Polarisation, während mir der weitere Ausbau, also die Anwendung auf Kristalloptik und Petrographie überlassen blieb. So lange die Zahl der Oberprimaner über zehn nicht hinausging, war es mögliche, jeden Einzelnen am Mikroskop zu unterweisen und zu kontrollieren; als die Prima sich stärker zu füllen begann, musste ich auf manche alte Übung verzichten lernen.

Vielleicht bin ich in meinem Eifer zu weit gegangen. Aber es ist noch immer so gewesen, dass Lehrer ihre Schüler auf Gebieten, die sie selbst leidenschaftlich lieben, über die durch Lehrpläne gezogenen Grenzen hinausgeführt haben. Ein Historiker, ein klassischer Philolog, ein Mathematiker, der aus dem Vollen schöpft, wird auch seine Schüler zu anderen Leistungen führen, als ein Taglöhner, der am Lehrbuch klebt.

Was mir an mineralogischen Kenntnissen noch abging, versuchte ich unter V. Goldschmidts Leitung nachzuholen. Jeder Fachmann weiss, was seine Kristallographischen Mess- und Zeichenmethoden in jenen Jahren für die Ausbildung der Mineralogen bedeuteten. Wer kannte nicht das kleine, enge Laboratorium neben dem Physiologischen Institut in der Akademiestrasse, wer kannte nicht den Meister Stoe, der die Instrumente baute, und die alte Babette, die pedantisch für Ordnung sorgte? Weh dem, der das Bleistift nicht nadelspitz und senkrecht am Lineal entlangführte, oder bei den Lötrohrübungen die kleinste Kleinigkeit übersah! Hier gab es keine Kleinigkeiten, hier gab es nur Erziehung zu äusserster Genauigkeit. Wie viele junge Mineralogen aus aller Herren Länder sind durch diese Schule gegangen, und wie viele haben die Gastfreundschaft und geistige Höhe des Goldschmidtschen Hauses und Verkehrs geniessen dürfen!

Auch des alten Daniel Blatz, der das Lommel'sche Mineralien-Kontor am Kurzen Buckel weiterführte, muss ich noch gedenken. Ich konnte für meine Bemühungen, unsere Sammlung auf einen höheren Stand zu bringen, keinen besseren Freund und Berater haben. Wie viele Nachmittage bin ich im Lauf der Jahre bei ihm am Fenster gesessen, um mir aus den bereitgestellten Schubladen die schönsten Stufen und Kristalle auszusuchen! Es war unermüdlich und freute sich über jeden Besuch, auch wenn er ihm nicht viel Gewinn brachte. Als sich im Laufe der Jahre die neuen Schränke mit wohlgeordneten Sammlungen füllten, glaubte ich, dass ich nicht umsonst gearbeitet hätte, und niemand mir meinen Platz streitig machen werde. Inzwischen waren auch andere Entscheidungen gefallen, und ich war überzeugt, dass die Kurve meines Lebens ohne Unstetigkeiten ihren Lauf zu Ende gehen werde.


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© Julius Ruska 1937