Einunddreissigstes Kapitel.

Neue Entwicklungen.
Auf die Festwoche folgte die stille Arbeit in den Ferien. Ein Dokument aus jener Zeit liegt noch vor mir: ein Stoss von sieben engbeschriebenen Heften, der die Übersetzungen des ersten Teils von Darwins Abstammung des Menschen enthält. Ich habe sie in zehn Tagen, vom 14. bis 24. September, zu Ende geführt. Etwas hölzern, dem englischen Wortgefüge folgend, dann und wann mit englischen Ausdrücken in Klammern, ist sie offenbar sehr rasch und ohne Benützung eines Lexikons hingehauen. Auch einige Auszüge aus dem zweiten Teil, über geschlechtliche Auslese oder Zuchtwahl, sind noch beigefügt. Es ist erstaunlich, wie modern das Buch in manchen Partien gerade heute wieder anmutet.

Dass die Frage nach dem Ursprung des Menschengeschlechts eines der zentralsten Probleme ist, mit denen sich der Mensch beschäftigen kann, liegt auf der Hand. Das Alte Testament gibt schon auf den ersten Seiten die Antwort. Wer den dort beschriebenen Schöpfungsakt als ein Märchen ansieht, muss nach einer anderen Lösung suchen. Von der Philosophie her hatte ich keine zu erwarten. Hier musste die Naturwissenschaft gefragt werden. Es hätte mich locken können, ein Kolleg über Anthropologie zu belegen, aber ich zog es vor, den grossen Darwin selbst zu hören.

Warum ich mir gerade jetzt, in diesen Ferien, das berühmte Werk vornahm, kann ich nicht mehr sagen. Mit meinem künftigen Beruf hatte diese Beschäftigung wieder einmal nichts zu tun. Es war, als ob irgendein Dämon mich von Mathematik und Physik weg immer wieder auf andere Gebiete locken wollte. Aber die Fragen tauchten aus dem Grund der Seele auf und liessen mir keine Ruhe, bevor sie nicht wenigstens eine vorläufige Antwort gefunden hatte. Es war mir unfasslich, wie gleichgültig andere diesem Problem gegenüberstanden. Man konnte sich mit keinem Kommilitonen darüber aussprechen und von niemand einen Hinweis auf die grundlegenden neueren Werke erhalten. So griff ich denn auf eigene Faust zu dem, was mir der Zufall oder ein unklares Gefühl in die Hand spielte. Der kommende Winter sollte mich noch mit viel fernliegenderen Dingen in Berührung bringen.

Schenck hatte bereits eine Wohnung für uns beide ausfindig gemacht, als ich Ende Oktober nach Heidelberg fuhr. Sie lag oben in dem Torturm, durch den man zum Klingenteich hinaufsteigt, und bestand aus einem gemeinsamen schönen Studierzimmer und zwei Schlafkammern. Die Aussicht auf die Stadt brauchte nicht besonders bezahlt zu werden. Der Turm gehörte zu dem alten v. Leonhardt'schen Haus und war durch ein Hoftor zugänglich.

Wieder stand, was Zeit und Mühe anlangt, die Mathematik im Vordergrund. Ich hörte bei Königsberger Flächentheorie und Theorie der eliptischen und Abel'schen Funtkionen und liess mir auch eine Seminararbeit geben. Abel'sche Funktionen hatte ich in meiner Unschuld schon im ersten Semester bei Christoffel hören wollen. Ein älterer Mathematiker, warnte mich noch rechtzeitig; Christoffel werde mich die Treppe hinunterwerfen, wenn ich mich bei ihm blicken liesse. Neben Königsberger war auch Schapira mit drei Vorlesungen vertreten. Bei Cuno Fischer hörte ich das berühmte Kolleg über den Faust, das einzige, das ich bei ihm belegt habe. Als etwas ganz Neues kam die Zoologie bei Bütschli hinzu. Ich brannte auf diese Vorlesung. Das war endlich ein Stoff und ein Weg, der aus dem Reich abstrakter Theorien und physikalisch-chemischer Mechanik in die lebende Natur zurückführte. Von der Zoologie aus musste ich mit Notwendigkeit zu den allgemeinen Fragen über Entstehung der Arten und schliesslich wieder zu der des Menschen gelangen.

Das gemeinsame Studierzimmer bot die Gelegenheit, auch in Schencks medizinische Lehrbücher einen Blick zu werfen. Er besass das vielbändige Handbuch der Physiologie von Hermann, und wenn ich es auch nicht durcharbeitete, so habe ich doch aus einzelnen Bänden reiche Belehrung geschöpft. Den grössten Gewinn habe ich aus Gegenbaurs vergleichender Anatomie gezogen. Wer das Werk kennt, wird sich nicht wundern, dass es mir enorme Schwierigkeiten bereitete - aber gerade das war es, was mich anzog.

Was ich von zoologischem Wissen mitbrachte, bestand aus Kindheitserinnerungen an Raupenzucht, Hasenstall und junge Katzen, an die bunten Bilder im Oken und die Besuche im Strassburger Museum. Aus der Lektüre und Unterhaltung hatten sich auch allerhand entwicklungsgeschichtliche Schlagworte bei mir eingenistet, ohne dass ihnen die Kenntnis der zugehörigen Tatsachen die erforderliche Stütze gab. Für die Einführung in das System sorgten nun neben dem Kolleg das bekannte Lehrbuch von Claus, aber das entscheidende Wissen, die gedankentiefe Analyse des Baus und der Funktionen des tierischen Körpers und die Kenntnis der Entwicklungsvorgänge verdanke ich Gegenbaur. Ich vermute, dass ich damals auch schon Darwins "Origin of Species" gelesen habe, vor allem aber war ich in das Studium von Herbert Spencers "Principles of Biology" vertieft, auch ging ich endlich an das Studium von Comte und Laas heran. Man kann sich danach ungefähr ausmalen, welche Gärung in diesem Winter über mich gekommen war.

War das nun Zoologiestudium? Oder dienten Kolleg, Claus und Gegenbaur doch wieder nur als Unterbau für das nicht totzukriegende Bedürfnis, die Bedingtheiten des Menschendaseins zu ergründen und hinter die Geheimnisse des eigenen Wesens zu kommen? Spencer gab mir, was ich suchte. Ein philosophisches System, das aufrichtig genug war, die Relativität alles Wissens anzuerkennen, und das sich entschloss, das Unerkennbare den Theologen zu überlassen, das übrige von der fortschreitenden Entwicklung der Naturwissenschaft zu erwarten. Den Dank, den ich Spencer schuldete, habe ich zwanzig Jahre später dadurch abzutragen versucht, dass ich die Hauptkapitel der "First Principles of Synthetic Philosophy" in meiner Sammlung "Englische Schriftsteller aus dem Gebiet der Philosophie, Kulturgeschichte und Naturwissenschaften" veröffentlichte, die für die Prima der Realgymnasien und Oberrealschulen bestimmt war. Die Auswahl sollte Oberprimanern, insbesondere solchen, die sich philosophischen oder naturwissenschaftlichen Studien zu widmen gedachten, eine Anregung sein, dem Gesamtwerk des Philosophen näherzutreten. Wie oft und mit welchem Erfolg das Bändchen gelesen worden ist, entzieht sich meiner Kenntnis; Dankbriefe von Oberprimanern habe ich jedenfalls nie erhalten. Ich fürchte sehr, es war verlor'ne Liebesmüh.

War dem Menschen sein "Platz in der Natur" angewiesen, so war damit ein fester Grund gewonnen, von dem aus sein Aufstieg über die Tierwelt verfolgt werden konnte. Der Weg musste über die prähistorische Forschung und über die Völkerkunde führen. Die Vorgeschichte war wenig aussichtsreich, wenigstens für den, dem nicht Steinbeile und Topfscherben, sondern primitive Gedankengänge wichtig waren. Etnographische Daten waren mir bei Spencer und Darwin begegnet, Indianergeschichten, Beschreibungen von Entdeckungsreisen, Berichte über das Leben und Treiben niederer Menschenrassen taten ein übriges, um eine eingehendere Beschäftigung mit diesen Dingen gewinnbringend erscheinen zu lassen.

Eine Frage, die mich besonders beschäftigte, war die, wie sich die nähere und fernere Welt in den Köpfen der primitiven Menschen spiegelte, zu welchen Vorstellungen über die Naturvorgänge sie mit ihren unentwickelten Erfahrungen kommen mussten. Es war offenkundig, dass die Naturvölker in allem Geschehen die Äusserungen mehr oder weniger gespenstischer Wesen sahen, vor deren Zorn man sich zu hüten hatte, deren Gunst man durch Opfer erkaufen konnte. Aber waren die kulturell höher stehenden Völker mit ihren entwickelteren Religionen nicht auch noch in weitem Umfang an diese primitive Gedankenwelt gebunden? Und lohnte es sich nicht, diesen Einschlag über alle geschichtlichen Religionen hinweg bis zu den Dogmen des Christentums zu verfolgen?

Zwei Bücher von Rang, die mir mehr durch Zufall als durch Wahl in die Hand kamen, führten mich in der eingeschlagenen Richtung weiter. Das eine, J. G. Müllers Geschichte der amerikanischen Urrelgionen (Basel 1867), machte mich mit den religiösen und kulturellen Zuständen von Menschen bekannt, die sich ganz ausserhalb des Bereichs der alten Welt befanden, aber alle Entwicklungsstufen von der der niedrigsten Jägerstämme bis zu merkwürdigen Hochkulturen mit eigener Schrift durchlaufen hatten. Das andere war Twestens Werk über die religiösen, politischen und sozialen Ideen der asiatischen Kulturvölker und der Ägypter, das M. Lazarus 1872 aus dem Nachlass herausgegeben hatte. Hier fand ich in der geistvollen Einleitung eine Übersicht über den ganzen Entwicklungsgang der positiven Wissenschaften, in den Hauptkapiteln die erste, lang nachwirkende Belehrung über Geschichte, Kultur und Religionen der Inder und Ägypter, der Babylonier, Iranier und Israeliten. Das Buch war in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre geschrieben, bevor Twesten in die politische Arena eintrat. Die Kapitel über die Entzifferung der ägyptischen und Babylonsichen Schrift, die Verwertung der Ergebnisse der Bibelkritik, der breite Raum der den gesellschaftlichen Zuständen und der Philosophie der Inder eingeräumt wird, spiegeln den Zustand der kritischen Forschung jener Jahre. Was davon durch spätere Forschung schon überholt war, konnte ich nicht beurteilen; entscheidend waren nicht die Einzelheiten, sondern die Einführung in den Geist kritisch-historischer Religionsforschung.

Aber auf welche Abwege hatte ich mich nun wieder verleiten lassen? Wohin musste diese Disziplinlosigkeit in der Verwendung meiner Zeit noch führen! Ein Brief, den ich vor Weihnachten nach Hause schrieb, enthält die schmerzliche Mitteilung, dass ich meinen Plan, schon im siebenten Semester die Staatsprüfung abzulegen, endgültig aufgeben müsse. Ich bin jetzt gerade so weit, heisst es da, um zu wissen, dass ich eigentlich noch nichts weiss; wenn man mit den Kandidaten im 9. und 11. Semester spricht, die nicht fertig werden können, vergeht einem die Lust zu dem Experiment. Andere Briefe enthalten Nachrichten über den Plan, im Sommer nach Berlin zu gehen, gegen Ende des Semesters taucht der Gedanke auf, eine Hauslehrerstelle bei einem russischen Baron zu übernehmen. Ich verlor zwei Wochen mit Warten, bis die Herrschaften aus Paris nach Heidelberg gekommen waren, aber schliesslich fand ich doch keine Gnade. Es schien mir, als hätte ich besonders auf Madame als künftiger Hofmeister keinen günstigen Eindruck gemacht.

Was ich dann noch zu Hause trieb, könnte ich nicht feststellen, wenn der erste Brief nach den Ferien nicht darüber Aufschluss gäbe. Er spricht von einer schweren Krise, von einem Widerwillen gegen alle Mathematik, der teils aus zu einseitiger Beschäftigung mit dem gleichen Thema, teils aus vorangegangenem Studium philosophischer Schriften herrühre, und von dem drückenden Gefühl, aus den eingeschlagenen Bahnen nicht mehr heraustreten zu können. Die Krisis sei überwunden, seitdem ich mich wieder unter Zunftgenossen befände, weitere Störungen seien nicht mehr zu befürchten oder doch umso weniger gefährlich, je mehr die Kandidatenzeit heranrücke. Ein zoologisches Praktikum bei Bütschli gefalle mir ausgezeichnet, da man beim Mikroskopieren, Präparieren und Zeichnen sehr viel lerne. Ein mineralogisches Praktikum, das ich bei Rosenbusch im Anschluss an das Kolleg besuchte, wollte mir weniger zusagen.

Da Schenck im dritten Semester Heidelberg verliess, war wieder ein Wohnungswechsel nötig geworden. Meine neue Bude lag diesmal weit draussen am Botanischen Garten, im vierten Stock der Brauerei Sinner; die Aussicht auf den Garten und die Berge war herrlich. Da noch zwei weitere Zimmer an Mathematiker vermietet waren, fehlte es auch nicht an gegenseitiger Förderung und Anregung. Der Verein hatte durch den Abgang der älteren Semester und den Eintritt neuer Mitglieder ein verändertes Aussehen gewonnen. Unter den neuen Mitgliedern waren zwei, zu denen ich mich besonders hingezogen fühlte. Der eine, Andreas Voigt, ein Flensburger, hatte in Freiburg und Berlin Nationalökonomie und Philosphie studiert, sattelte aber um, weil er verlobt war und als Gymnasiallehrer rascher zu Amt und Brot zu kommen hoffte. Zu seinen volkswirtschaftlichen Kenntnissen fand sich vorerst keine Brücke, aber in dem Interesse an philosophischen Fragen entdeckten wir bald gemeinsamen Boden. Sein goldener Humor, seine unverwüstliche Laune, brachte auch bei mir verwandten Saiten zum mitschwingen, und so kam es, dass wir beide der Schrecken aller Vereinsphilister wurden. Der andere, Gustav Mie aus Rostock, ein Pastorensohn, war einige Semester jünger. Es besass eine glänzende mathematische Begabung und hat sich bekanntlich als Physiker einen Namen gemacht.

Ich habe schon erwähnt, dass ich bei Rosenbusch Mineralogie hörte. Es war allmählich Zeit geworden, sich die nötigsten Kenntnisse in den noch nicht berücksichtigten Naturwissenschaften anzueignen. Das Praktikum spielte sich in den Bänken des Hörsaals ab und bestand darin, dass wir an herumgegebenen Mineralien aus freier Hand das Kristallsystem zu bestimmen hatten. Mehr habe ich davon nicht mehr in Erinnerung, auch kann ich nicht sagen, ob ich den gestellten Aufgaben immer gewachsen war. An einem grossen Praktikum mit Einschluss der Petrographie teilzunehmen, fehlten alle Voraussetzungen. Was ich an geologischen Kenntnissen nötig zu haben glaubte, erwarb ich mir in den Ferien aus Credners Elementen. So gross die Bedeutung geologischer Zeiträume und Entwicklungen für ein wissenschaftlich begründetes Weltbild war, die Geologie selbst blieb für mich vorerst ein reines Buchwissen, ohne Fühlung mit dem, was mich bei geeigneter Führung jeder Hang ins Freie hätte lehren können.

Mit der Botanik stand es besser, wenn ich auch den Vorlesungen bisher aus dem Weg gegangen war. Der Rhythmus des Pflanzenlebens, von Klima und Jahreszeiten abhängig, lag offen zutage. Die Entfaltung der Gestalten in Baum und Strauch, Kraut und Gras, bestimmte das Bild der Landschaft, die Vertrautheit mit der heimischen Flora liess sich bei jedem Spaziergang erneuern und erweitern. Der Botanische Garten, den jetzt so bequem vor mir liegen sah, lud mit seinen pflanzengeographischen und systematischen Freianlagen und den exotischen Pflanzen der Gewächshäuser immer wieder zum Besuche ein. Was ich von den verborgeneren Vorgängen des Wachstums und der Fortpflanzung oder von der niederen Pflanzenwelt wissen musste, konnte ich wieder dem Lehrbuch entnehmen. Es war ein Glück, dass mich nicht auch hier das Fieber packte, alles umfassen und bewältigen zu wollen.

Das Semester ging zu Ende, ich verabschiedete mich von den Freunden, um in Berlin, dem Ziel alter Wünsche, wieder ganz meinen eigenen Weg zu gehen. Die drei Semester im Verein hatten mir durch den Verkehr mit so vielen verschieden veranlagten Leuten, durch die lebendige Auseinandersetzung zwischen Lebensauffassungen und wissenschaftlichen Standpunkten reichen Gewinn gebracht. Ich hatte gelernt, mich unter Altersgenossen zu bewegen, ohne meine Eigenart aufzugeben, ich freute mich an der Geselligkeit, ohne mich an die Äusserlichkeiten des studentischen Lebens zu verlieren. Es war nicht immer leicht sich zu behautpen, aber solange der Verein an den alten Grundsätzen festhielt, bot er auch Raum für Charaktere, die nicht auf grösstmögliche Korrektheit eingeschworen waren.

Die Hoffnung, ein Semester in Berlin studieren zu können, hatte ich lange genug mit mir herumgetragen. Wenn so viele Norddeutsche nach dem Süden zogen, um hier die Romantik der kleinen Universitäten zu erleben, so war der Wunsch, die Reichshauptstadt kennenzulernen, für einen Süddeutschen nicht weniger verständlich. Unter meinen Freunden war kaum einer, der nicht ein oder mehrere Semester in Berlin oder München studiert hatte. Nach München konnte ich jederzeit kommen, Berlin wäre mir, wenn ich erst einmal im Beruf stand, auch bei wochenlangem Besuch eine fremde Stadt geblieben.

Die Mathematik war in Berlin durch Sterne erster Grösse vertreten; die Namen Fuchs, Kronecker, Weierstrass pflegte man unter Studenten nur mit ehrfürchtigem Schauer auszusprechen. Ich musste mich für einen der drei entscheiden und beschloss, bei Kronecker Zahlentheorie zu hören. Das wäre vom Standpunkt des Examens gänzlich überflüssig gewesen, aber eben darum wählte ich die Vorlesung. Mit dem Inhalt des ersten Bandes von Dirichlets Zahlentheorie war ich vertraut; um allen Ansprüchen gewachsen zu sein, verwendete ich den grössten Teil der Ferien dazu, auch den viel schwierigeren zweiten Band durchzuackern. Im übrigen gedachte ich, noch zwei kleinere Vorlesungen über Botanik und Zoologie zu belegen und möglichst viele Publika zu besuchen. Es war die letzte Gelegenheit, meinem unersättlichen Wissensdurst noch einmal die Zügel schiessen zu lassen.


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© Julius Ruska 1937